Archiv für den Monat: Januar 2015

Der geschürte und gewollte Bürgerkrieg?

Der geschürte und gewollte Bürgerkrieg?

Publiziert am 15. Januar 2015 von admin

Leipzig

Mohammed-Karikaturen bei „Legida“-Demo doch erlaubt

Das Leipziger Ordnungsamt hat ein Verbot islamkritischer Karikaturen für eine Demonstration an diesem Montagabend aufgehoben. Zunächst hatte das Amt den „Legida“-Organisatoren eine entsprechende Auflage gemacht.

12.01.2015

Bei der für Montagabend angekündigten Demonstration von Islamkritikern in Leipzig dürfen nun doch Mohammed-Karikaturen gezeigt werden… Zuvor hatte unter anderem der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisiert, das Amt verstoße mit dieser Einschränkung gegen das Grundgesetz.

Zunächst hatte das Ordnungsamt den „Legida“-Organisatoren zur Auflage gemacht: „Das Zeigen sogenannter Mohammed-Karikaturen sowie anderer den Islam oder andere Religionen beschimpfender oder böswillig verunglimpfender Plakate, Transparente, Banner oder anderer Kundgebungsmittel wird untersagt.“ …

Unter anderem DJV-Chef Michael Konken hatte kritisiert, es sei nicht Aufgabe eines Ordnungsamtes, über die Zulässigkeit von Mitteln der Satire zu entscheiden. Es sei „unglaublich, dass eine deutsche Behörde das verbieten wolle, wofür weltweit seit dem Attentat gegen die Redaktion von Charlie Hebdo Menschen auf die Straße gingen: die Meinungsfreiheit.“ Dieses Grundrechtmüsse auch in Leipzig gelten…

“Heute überwiege bei der Bewertung das uneingeschränkte Recht auf freie Meinungsäußerung…

Bei Trauermärschen und Demonstrationen waren auch etliche Plakate mit Karikaturen gezeigt worden. Andere Zeitungen druckten außerdemdemonstrativ Mohammed-Karikaturen ab…

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/leipzig-erlaubt-mohammed-karikaturen-bei-legida-demo-13365659.html

Der deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisiert, das Amt verstoße mit der Einschränkung des Verbotes der Verwendung islamkritischer Karikaturen auf der „Legida“-Demo gegen das Grundgesetz?

Wie bitte? Was hat freie Meinungsäußerung mit der Verunglimpfung von Religionen zu tun?

Und wie passen Trauermärsche und Verunglimpfungen von Religionen zusammen?

Und das dann auch noch als „Mittel der Satire“ zu bezeichnen ist in meinen Augen eine üble Beleidigung aller Moslems!

Auch der Mohammed-Film, in dem dieser als „blutrünstiger, pädophiler Betrüger“ dargestellt wurde, war übelste Geschmacklosigkeit und eine ungeheure Ehrverletzung aller Muslime!

(Ich selbst bin gläubig, aber religionslos, politisch, aber parteilos und gehöre auch sonst keinerlei Vereinigung oder Gruppierung an, um dies an dieser Stelle einmal klar zu stellen!)

Ich will nicht wissen, wie hart man bestraft würde, wenn man sich so etwas bestimmten anderen Religionen gegenüber erlauben würde!

Wie kann es also sein, dass es erlaubt wird, eine Religion (und den Islam hat man dafür ausgewählt) öffentlich so zu verunglimpfen?

Die Antwort ist einfach: So heizt man Krieg unter den Völkern an!

Und die nächsten Propaganda-Schlagzeilen folgen natürlich auf dem Fuß:

Sieben Christen in Ägypten zum Tode verurteilt

http://www.sueddeutsche.de/politik/islamfeindlicher-film-innocence-of-muslims-sieben-christen-in-aegypten-zum-tode-verurteilt-1.1535692

Und der geschürte Hass unter denjenigen, die sich als „Christen“ bezeichnen, aber in der Regel mit Glaube gar nichts am Hut haben, folgt dann ebenfalls unter den Dummen auf dem Fuß!

Man will die Unruhe auf den Straßen, man will Attentate (oder macht sie gar selbst (?):Das Attentat auf Charlie Hebdo und die Ungereimtheiten, und wie Sie diesen Artikel lesen können, erfahren Sie hier: Wenn Sie mehr lesen wollen… Und meine weiteren Artikel zum Thema finden Sie hier: Veröffentlichungen, http://birgitvandenberg.de/wp-content/uploads/2016/04/Kritisch-sein_Bewusstseinskontrolle_False-Flag-Operationen.pdf), um den bösen terroristischen Feind als Grund für die Einrichtung eines Polizeistaates vorschieben zu können (9/11 lässt grüßen)!

Diesen richtet man aber nicht gegen den angeblichen Terroristen ein, sondern gegen das eigene Volk, dessen Aufstand irgendwann Realität wird, wenn die breite Masse kapiert, was hier eigentlich los ist!

Wenn der Euro crasht, wenn sich die Ersparnisse, die eh kaum noch jemand hat, in Luft auflösen, wenn hochverschuldeten Eigenheimbesitzern das Haus unter dem A… weggerissen wird, wenn alles in Chaos versinkt, weil man uns Strom und Gas kappt und die Supermärkte geschlossen bleiben…

Ein undenkbares Szenario?

Warum sollen dann Soldaten die Aufstandsbekämpfung in Städten trainieren?

Truppenübungsstadt Schnöggersburg

Bis 2017 soll die Übungsstadt Schnöggersburg aufgebaut werden. Hier sollen Soldaten die Aufstandsbekämpfung in Städten trainieren können. [1]

http://de.wikipedia.org/wiki/Truppenübungsplatz_Altmark

Die angegebene Quelle für vorstehende Aussage ist diese:

Antimilitaristisches Sommercamp

Proteste auf dem Übungsplatz

In der Altmark trainiert die Bundeswehr die Bekämpfung von Aufständen – und lockt Kriegsgegner an. Unbekannte verübten nun einen Anschlag.

LETZTLINGEN taz | Unter dem Motto „War starts here, let’s stop it here“ haben etwa 300 Menschen gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) der Bundeswehr nördlich von Magdeburg protestiert. Der 232 Quadratkilometer große Truppenübungsplatz Altmark ist Deutschlands drittgrößtes Manövergebiet. Bis 2017 entsteht dort die Übungsstadt Schnöggersburg, in der Soldaten Krieg im urbanen Raum trainieren sollen.

Seit Anfang der Woche hatten Kriegsgegner im Dorf Potzehne ein Camp errichtet. Mehrfach starteten sie von dort aus zu Kundgebungen auf das Bundeswehrgelände. „Auf dem GÜZ wird geübt, was in Afghanistan und an anderen Orten für die Zivilbevölkerung tödlicher Alltag wird“, sagt ein Camp-Sprecher, der sich Nore Cord nennt…

Im Auftrag der Bundeswehr

Das GÜZ wird vom Rüstungskonzern Rheinmetall für die Bundeswehr betrieben. Den Export einer ähnlichen Anlage nach Russland hatte die Regierung im Juli gestoppt. Anfang August bekam Rheinmetall den Auftrag, das GÜZ in der Altmark bis 2018 weiterzubetreiben – für bis zu 70 Millionen Euro.

Besonders treibt die Bundeswehrgegner um, dass in der AltmarkAufstandsbekämpfung geübt wird. „Schnöggersburg muss nicht Masar-i-Scharif darstellen, das können ebenso gut europäische Städte sein“, sagt Cord. Am GÜZ zeige sich eine Neuausrichtung der Sicherheitspolitik: „Die Grenzen zwischen Polizei und Militär verschwimmen.“

Die Militärübungen im urbanen Raum seien eine Reaktion auf die wachsende Verstädterung: „In den Metropolen ballen sich soziale Konfliktlagen. Die EU rechnet deshalb damit, dass es auch im Inneren Aufstände geben könnte – und hat bereits erlaubt, dass Armeen der Mitgliedstaaten unter Umständen in anderen EU-Staaten eingesetzt werden dürfen. Wann wird die Bundeswehr im Innern eingesetzt?“…

In den Wochen vor dem Camp hatte sich die Stimmung in der Altmark aufgeheizt. Anfang Juli schütteten Unbekannte das Becken im Potzehner Freibad mit Konfetti voll, weil auch dort die Bundeswehr trainiert. „So haben die Terroristen in den 1970er Jahren im Westen auch angefangen“, sagte der Standortälteste, Oberst Gunter Schneider, dazu…

http://www.taz.de/Antimilitaristisches-Sommercamp/!144727/

Ein Freibad aus Protest mit Konfetti vollzuschütten wird also auch schon mit Terrorismus verglichen? Oder sollen hier systematisch Kriegsgegner, die sich für Frieden einsetzen, in die Täterrolle gedrängt werden?

Dazu passt ein Kommentar von mir auf der FB-Seite eines FB-Freundes, der sich ebenfalls grundlos derlei Anfeindungen ausgesetzt sah:

Warum sprichst Du überhaupt mit derlei Individuen? Die verdrehen doch alles ins Gegenteil, behaupten von sich, sie würden “sachlich” diskutieren wollen, haben hingegen von Anfang an die “Psychokeule” ausgepackt (von wegen “Paranoia”, also mehr als unsachlich, sondern nur beleidigend und verleumdend!), tun so, als würden sie hier argumentieren, unterstellen sogar mögliche “Radikalisierung” (was für ein Blödsinn, Wahrheitssucher sind friedliebende Menschen, die das Gute wollen!) und behaupten dreist, sie würden die Meinungen anderer respektieren, indem sie Dir vorwerfen, Du würdest deren Meinung nicht respektieren! Das einzige, was Du nicht akzeptiert hast, ist deren Verhalten unter der Gürtellinie, und das mit Recht!

So, wie diese Typen verhalten sich die bösen und schlechten Menschen, die, genau, wie von Dir erkannt, Ihr eigenes Verhalten auf ihr Gegenüber projizieren!

Ihr Ziel ist es, Dich davon abzuhalten, Dich mit Wichtigerem zu beschäftigen, Dich in eine ständige Verteidigungsposition zu drängen, um die völlig unsachlichen und haltlosen Unterstellungen zurückzuweisen! Ich habe auch lange den Fehler gemacht, mit solchen Leuten Zeit zu verschwenden! Setze die Typen auf “Ignore”! Das ist das einzige, das gegen diese Brut hilft!

Und wenn man Deinen ausgezeichneten Ausgangsbeitrag zum Thema Ketzer und zur “Verschwörungstheoretiker”-Keule liest, dann ist es ein Unding, dass dieser T. sofort ausfallend wird (von wegen “krankhaft verzerrtes und ideologisiertes Weltbild”), Tiraden, in die die anderen beiden, N. per und G., bereitwilligst einstimmen!

Du liegst sehr wahrscheinlich richtig, dass das Internettrolle sind, deren Aufgabe es ist, kritische Meinungen zu diffamieren und damit zu unterdrücken! Und die treten immer im Rudel auf, damit es “überzeugend” wirkt, ganz nach dem Motto: “Wenn mehrere so denken, dann muß doch was dran sein!” Die breite einfältige Masse fällt genau auf diese hinterhältigen Methoden herein! Ignorieren ist das einzige, was da hilft! LG

Wofür auch Luftwaffenübungen, wie sie Deutschland „seit Jahrzehnten“ nicht mehr gesehen hat?

Bundeswehr-Manöver

Linke kritisiert Nato-Großübung

12.05.2014 20:25 Uhr | Aktualisiert 12.05.2014 21:04 Uhr

Die größte Übung der Luftwaffe seit Jahrzehnten hat am Montag in Ost- und Norddeutschland begonnen. Zwei Wochen lang kommen rund 100 Düsenjäger, Hubschrauber und Transportflugzeuge täglich zwei Mal zum Einsatz. Insgesamt sind nach Angaben der Bundeswehr 1200 Flugbewegungen geplant. Das seien Dimensionen, wie es sie zuletzt in den 80er Jahren gegeben habe, erläuterte Oberstleutnant Christoph Thoben bei einer Informationsveranstaltung in Letzlingen. Das Manövergebiet reiche insgesamt „von Holland bis zur polnischen Grenze“. Mittendrin: Teile Sachsen-Anhalts. Geleitet und überwacht  wird das Manöver vom Fliegerhorst Holzdorf aus, an der Grenze zu Brandenburg.

„Es wird geübt, wie man sich anschleicht, wie man die gegnerische Luftverteidigung überwindet, ohne eigene Verluste zu haben“, sagte Oberst Hans-Jürgen Knittlmeier, der Commodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“. Neben Angriff und Verteidigung werden aber auch Materialtransport und die Evakuierung von Verletzten geprobt…

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/bundeswehr-manoever-linke-kritisiert-nato-grossuebung,20641266,27108526.html

Sind die aktuellen Entwicklungen Vorboten eines (Bürger-)Krieges?

Einige interessante Denkanstöße liefert das nachstehende Interview:

Eva Herman und Andreas Popp über Charlie Hebdo und tiefere Ursachen

https://www.youtube.com/watch?v=O3GvZRtZVPk

Eva Herman fordert dazu auf, sich zu fragen, „vor welchen Karren man sich spannen läst, wenn man unter dem Pegida-Motto „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ auf die Straße geht! Genauso sehe ich es ja auch: Meine Meinung zum Thema „Pegida“. In diesem Zusammenhang empfiehlt sie ebenfalls genauso wie ich, sich keiner Gruppierung und keinem System anzuschließen, was vollkommen richtig ist! Denn genau dann läuft man immer Gefahr, der eventuellen „Ideologie“ eines oder mehrerer anderer Mitglieder dieser Gruppe zugeordnet zu werden, genauso wie im Fall Pegida der Ideologie der angeblichen „Islamisierung des Abendlandes“! Die Frage, die wir uns stellen sollten, ist vielmehr, wer von denjenigen, die hierher kommen, überhaupt Muslim ist! Denn die Drahtzieher im Hintergrund haben alles andere im Sinn, als die Stärkung des ihnen verhassten Islams, den sie in den „gleichgeschalteten“ Mainstreammedien genauso verhetzen wie sie die Deutschen verhetzen!

Andreas Popp macht weiterhin die Dollarleitwährung verantwortlich für die Umverteilung von „fleißig nach reich“, womit er sicher Recht hat! Auch er spricht das Unwort „Verschwörungstheoretiker“ an und der Moderator thematisiert, dass man nichts mehr kritisch hinterfragen darf (9/11 zum Beispiel) ohne gleich in die „Verschwörungstheoretiker“-Ecke gestellt zu werden!

Weitere typische Keulen sind übrigens die Antisemitismus- und die Nazikeule, und wenn das alles nicht reicht, spätestens dann wird die Psychokeule ausgepackt, um jegliche Kritik im Keim zu ersticken!

Es sind nur wenige, die überhaupt noch nachdenken und kritisch hinterfragen! Die breite Masse glaubt hingegen nur, was über die offiziellen Mainstream-nach-richten-Ticker läuft, nach denen wir uns richten sollen, was aber nichts anderes als Propaganda in übelsten Absichten ist! Aber wenn das keiner erkennt…

“Die Tragik unserer Zeit: Blinde werden von Verrückten geführt.”

William Shakespeare

Noch ein interessantes Video zu den angeblichen „Verschwörungstheorien“:

Unfassbar und unglaublich! Wahrheiten von Andreas von Bülow

https://www.youtube.com/watch?v=O4wixHbLUNU

Eine Antwort auf Der geschürte und gewollte Bürgerkrieg?

  1. 1.Korte Werner sagt:

20. Januar 2015 um 06:59

“Unsere Volksdiener” wenden nur das bestbewährte Rezept an: teile und herrsche. Das hat viele tausend Jahre funktioniert, darum ist es so bewährt. Wenn ein schulisch und medial total verblöödetes Volk das nicht merkt, muß es auch die Folgen erdulden. Wie verblöödet die Masse des Volkes inzwischen ist, könnte jeder doch daran erkennen, daß “unsere Volksvertreter” zum – Kampf gegen rechts – aufrufen, um von ihren kriminellen, volksverachtenden Machenschaften wie z. B. die Verscherbelung sämtlichem Volkseigentums abzulenken und sich dabei selbst die Taschen bis zum Überquellen voll zu stopfen. Das verblöödete Volk läßt sich aber – zum Kampf gegen rechts-, nicht gegen den Raub am Volk auf die Straße treiben. Die Ablenkung funktioniert, wie geplant.

Antworten

“Holi Festival Of Colours” – Die Krönung der Volksverdummung!

11.01.2015

Es ist schon erstaunlich, womit gewiefte Geschäftemacher der breiten Masse das Geld aus der Tasche ziehen!

Wer so dumm ist, sich freiwillig mit gefärbtem Feinstaub (?) berieseln zu lassen, der natürlich auch eingeatmet wird, dem ist auch nicht mehr zu helfen! Von der Umweltverschmutzung ganz zu schweigen!

Und sehr wahrscheinlich bezahlt man auch noch horrende Eintrittsgelder, um sich die Gesundheit (und die Klamotten) freiwillig versauen zu lassen:

http://vimeo.com/89096857

Selbst Medizinstudenten gehen da hin, wie ich aus dem persönlichen Umfeld weiß! Schon erstaunlich, worüber auch diese angehenden „Experten“ nachdenken bzw. nicht nachdenken!

Aber wenigstens trug die besagte Medizinstudentin einen Mundschutz (wenn auch nur vor dem Mund und nicht der Nase!), wie aus einem Foto bei Facebook hervorgeht, ihr Freund allerdings verzichtete hierauf (jedenfalls auf dem Foto!), genauso, wie sehr wahrscheinlich der Großteil der unbedarften Besucher über derlei Gesundheitsgefahren nicht im Geringsten nachdenkt!

Und die Farbe ging laut eigener Schilderungen der Medizinstudentin zwar gut aus den Haaren wieder raus, aber seitdem seien die Haare total trocken! Hochinteressant! Da sollte sich doch spätestens dann die Frage stellen, welche Substanzen da eigentlich über den Köpfen der „unbedarften breiten Masse“  ausgeschüttet wird?

09.05.14

FEST DER FARBEN

Holi Festivals – das Geschäft mit dem bunten Pulver

20.000 Gäste feiern am Sonnabend die Party indischen Ursprungs in Hamburg. Der Markt für Holi Festivals im Norden ist umkämpft. Indische Gemeinde kritisiert den Hype um das traditionelle Fest.

Von Henrik Jacobs

… Mit diesem einfachen Konzept haben die Macher des Holi Festivals of Colours, so heißt die Veranstaltung in Hamburg, den derzeit weltweit größten Partytrend nach Deutschland geholt…

…In Deutschland, auch in Hamburg und im norddeutschen Raum, hat sich Holi zu einem umkämpften Markt entwickelt. Das Geschäft mit dem bunten Pulver boomt…

“Im vergangenen Jahr sind viele neue Anbieter aufgetaucht, von denen einige schon wieder verschwunden sind. Wir sind unangefochtener Marktführer. Was die anderen machen, tangiert uns nicht”, sagt Maxim Derenko, Sprecher der Holi Conzept GmbH. Die Agentur veranstaltet das Holi Festival of Colours, das vor zwei Jahren in Berlin Premiere feierte. 300.000 Besucher zählte sein Team im vergangenen Jahr, als das Festival in Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln oder London stattfand…

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article127797596/Holi-Festivals-das-Geschaeft-mit-dem-bunten-Pulver.html

Angeblich wird also mit Lebensmittelfarbe eingefärbtes Maismehl verwendet! Das kann man glauben oder auch nicht!

So wie es aussieht, ist es jedenfalls regelrechter Feinstaub (vielleicht auf Nanopartikel-Basis?), dessen Einatmen mit Sicherheit nicht gesund ist! Und wenn die Haare davon trocken werden, kann es so unbedenklich nicht sein!

Bei der indischen Gemeinde in Hamburg stößt der Hype auf Kritik

Während Veranstalter und Pulverproduzenten auf dem Markt der Holi Festivals einen Wettbewerb austragen, stößt der Hype bei der indischen Gemeinde in Hamburg auf Kritik. Die Kommerzialisierung der religiösen indischen Tradition nervt die Mitglieder der deutsch-indischen Gesellschaft. “Wir finden es schwierig, dass man sich unbesehen an Traditionen anderer Länder bedient, die ja für gläubige Hindus wichtig und von Bedeutung sind, um daraus für übersättigte Jugendliche im Westen einen neuen Trend zu machen”, sagt Renuka Jain, Sprecherin des Vereins. “Damit wird erneut ein sehr einseitiges Bild Indiens vermittelt. Alles ist lustig und bunt. Echtes Interesse an Indien wird so nicht erzeugt.”

Indem man einen Bezug zu einem traditionellen, religiösen Fest der Hindus herstellt, will man diese Kommerzialisierung besser verkaufen können! Dass dieser Schwachsinn sicher nichts mit einem traditionellen religiösen Fest gemeinsam haben kann, liegt auf der Hand!

Auch Stephan Dau hat sich dem bunten Pulver verschrieben. Er arbeitet für den englischen Anbieter Holi One und plant in diesem Jahr wie schon 2013 Holi Festivals in Lübeck und Bremen. In beiden Städten hat Dau jedoch Probleme, eine Location zu finden… Derzeit verhandelt Dau mit einem Bauern über eine Fläche in Bremen.

Man kann jedenfalls nur hoffen, das der Bauer in Bremen seine Felder nicht zur Verfügung stellt! Wahrscheinlich ist der Boden dann hinterher „verseucht“! Völlig verdreckt ist er dann auf jeden Fall! Und das Pulver geht natürlich ins Grundwasser! Aber Hauptsache die Macher stoßen sich gesund daran!

Noch ist der Trend aus Indien ein Wachstumsmarkt, das Geschäft mit dem bunten Pulver lohnt sich. “In diesem Jahr wird es noch funktionieren”, sagt Christian Fischer, Veranstaltungsleiter von Holi Farbrausch…

Vielleicht funktioniert das deshalb nicht mehr lange, weil dann die ersten Meldungen durchsickern, dass Besucher Probleme als Zeichen gesundheitlicher Folgen (das trockene Haar ist ein eindeutiges Zeichen für die Schädlichkeit!) verzeichnen?

. Am Sonnabend startet die Tour 2014 im Volkspark. Die Veranstalter haben ihr Kartenkontingent sogar von 15.000 auf 20.000 erhöht… Die Tickets, die meist zwischen 15 und 30 Euro kosten, gehen jedoch schon Monate zuvor in den Verkauf…

Neben dem Erlös durch die Tickets gibt es eine weitere Geschäftsquelle: das Holi Pulver. Die kleinen Tüten mit den bunten Maismehlfarben kosten pro Stück zwei Euro und können nur auf den Festivals oder im Internet erworben werden…

Alleine für Eintrittsgelder nehmen die gerissenen Macher also im Schnitt ca. 40.000 Euro pro Veranstaltung ein! Ohne das Geld für den bunten „Feinstaub“ mitzurechnen…

Angeblich wird das Pulver nach kosmetischen Richtlinien produziert, die immer “strenger und spezifischer” würden, wie ein Sprecher des Unternehmens bestätigt. Die Veranstalter von Holi One lassen ihr Pulver dagegen in England produzieren. Es sei der einzige Anbieter, der allergenfreies Reismehl verwende.

Also nur in England wird das Pulver allergenfrei produziert!

Allergien sind eines der großen gesundheitlichen Probleme unserer Zeit, und es sind sicher keine rein natürlichen Produkte, wie mit dem Begriff „Reismehl“ suggeriert, die zum Einsatz kommen! Das kurbelt dann wieder die „Gesundheits“…, eh, Krankheitsindustrie an!

Beim Hamburger Holi Festival hielten sich im vergangenen Jahr aber offenbar nur wenige Besucher an die Hinweise der Veranstalter, einen Mundschutz und eine Schutzbrille zu tragen. 263 Gäste mussten mit Augenspülungen behandelt werden. Bei anderen Veranstaltungen klagten Besucher über Farbrückstände in den Haaren. Die Partybetreiber geben auf ihren Webseiten allerdings auch an, dass Blondinen mit gefärbten Haaren größere Probleme haben, die Farben wieder aus den Haaren zu waschen. In der Regel sollte aber ein Waschdurchgang mit Shampoo reichen.

Ich bin erstaunt, dass sogar ganz offiziell zum Tragen von Mundschutz und Schutzbrille aufgefordert wird, zeigen die Bilder im Filmbeitrag oben doch, dass keiner so was trägt! Ganz im Gegenteil reißen in einigen Sequenzen genau in dem Moment, wo die Farbe sich über die Besucher ergießt, einige noch regelrecht den Mund auf, also wolle man das Zeug essen!

Hier noch ein ebenfalls kritischer Beitrag, der die Sache mit dem Pulver genauso skeptisch sieht wie ich:

Ich glaube, die wenigsten Besucher wissen überhaupt, dass dieses Fest aus Indien kommt und dort eine tiefere Bedeutung hat. Vor allem die Nordinder feiern am Vollmondtag des indischen Monats Phalguna den Sieg des Frühlings über den Winter und versuchen, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen. Für die Menschen dort ist das Holi-Fest von großer Bedeutung. In Deutschland hingegen steht es für Saufen und Partymachen und nebenher mit Farben rumspielen. Auf Videos und Fotos der hiesigen Holy-Feste halten die Leute schön gekühlte Bierchen in der Hand und sind voll auf Party gebürstet. Dieser Gegensatz stört mich.

Die meisten Veranstalter haben das Farbpulver durchchecken lassen, und anscheinend besteht es nur aus natürlichen Stoffen und ist ungefährlich. Deshalb darf man auch selbst kein Pulver mitnehmen; so soll verhindert werden, dass giftige Farben in Umtrieb kommen. Ich bin da skeptisch - auch, weil Veranstalter in ihren AGBs durchaus vor dem Pulver warnen. Beim Freiburger Holi Color Open Air heißt es zum Beispiel:

„5.2.b. Open Air-Besuchern mit (insbesondere asthmatischen) Atemwegserkrankungen wird von dem Besuch der Veranstaltung abgeraten.c. Open Air-Besuchern mit Kontaktlinsen wird empfohlen, diese auf der Veranstaltung nicht zu tragen.
d. Zum Schutz der Augen wird das Tragen von Schwimmbrillen während des Farbwurfs empfohlen. Zum Schutz von Atemwegen und Lunge wird während des Farbwurfs das Anlegen eines Mundschutzes empfohlen; diese sind auf dem Open Air-Gelände erhältlich.
e. Das Farbpulver kann in seltenen Fällen Allergien hervorrufen und zu Haut-, Augen- und Schleimhautreizungen führen …“

Wie Fotos vergangener Holi-Festivals zeigen, missachten viele Partygäste einige diese Warnungen. Sie tragen keinen Mundschutz, keine Brille und nehmen das Pulver in den Mund…

http://fudder.de/artikel/2013/07/18/meine-meinung-warum-mir-holi-festivals-auf-die-nerven-gehen/

Und nein! Ich habe den Artikel nicht vor meinen eigenen Erkenntnissen gelesen! Denn man könnte es fast meinen, da die Meinung der jungen Schreiberin, die zu den Lichtblicken unter der jungen gehirngewaschenen Spaßgeneration zählt, sich völlig mit meiner deckt!

Gesundheit ist halt eine Frage der Intelligenz!

Wir sind ein „ungleichgeschlechtliches Paar“

11.01.2015

Nummer Eins: Die falsche Steuerklasse

Weil unsere Autorin zwar Mann und Kinder hat, aber keinen Trauschein, muss sie zahlreiche Nachteile erdulden, zum Beispiel bei der Steuerklasse. Wut! Ärger! Während alle über die Homo-Ehe reden, fordert sie: Schluss mit der Diskriminierung der unverheirateten Paare! VON NATALY BLEUEL

Traumhochzeit am Strand? Für unsere Autorin eine Horrorvorstellung!

Hallo, ihr da oben, ich muss mich auch noch beschweren, denn von unseren homosexuellen Brüdern und Schwestern habe ich vieles, und ganz besonders zwei Dinge gelernt:

1. Man kann so schön anders leben als die Mehrheit.

2. Man darf nie aufhören, gegen Diskriminierungen zu kämpfen.

Alle sollen so leben können, wie es sie glücklich zu machen verspricht: allein, zu zweit, zu viert, zu siebt, Männer mit Männern, Frauen mit Frauen, Frauen mit Männern – je vielfältiger, desto lebendiger. Besonders dann, wenn sich Leute trauen, nicht nachzuahmen, was schon Legionen vor ihnen unglücklich gemacht hat. Wie beispielsweise das kleinbürgerliche Ideal der Ehe. Die heutzutage nahezu jedes zweite Mal geschieden wird.

Was ich ungerecht finde, ist: dass diejenigen, die ohne Ehe, aber sogar mit Kindern leben wollen, benachteiligt werden. Finanziell, rechtlich und von der Politik. Offensichtlich ist es in diesem Land ja so, dass die Bevölkerung und das Bundesverfassungsgericht gegen ihre Volksvertreter anleben und -argumentieren müssen. So richtig viel hat das nicht mit Demokratie zu tun. Ich wiederhole es für die Herren und Damen Politiker gerne noch einmal: Ein ungleichgeschlechtliches Paar mit doppeltem Einkommen und ohne Kinder zahlt per Ehegattensplitting weniger Steuern. Im Relation zu: einer Lebensgemeinschaft aus zwei Erwachsenen mit einem oder mehreren Kindern. Das ist ungerecht. Man nennt das “Diskriminierung”. Und nicht nur das. Es widerspricht allen familienfördernden Lippenbekenntnissen. Und den Verhältnissen im Land….

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/blogs/nummereins/2775/nummer-eins-die-falsche-steuerklasse/

„Ungleichgeschlechtliches Paar“? Das Vokabular der Neuen Weltordnung! Typisches Behördenvokabular, dass sich die Autorin widersinniger Weise, denn sie will doch nicht spießig sein, zu eigen gemacht hat:

Ich aber muß wohl schrecklich spießig sein, wenn für mich Kinder ohne Ehe nicht in Frage gekommen wären!

Ja, für mich gehört es dazu, zu einer richtigen Familie: Die Eltern sind verheiratet und tragen den gleichen Namen wie die Kinder!

Für mich hat auch der Spruch „Bis dass der Tod Euch scheidet…“ eine Bedeutung, obwohl ich nicht kirchlich geheiratet habe, weil ich in der Tat mit der Kirche nichts am Hut habe, was aber nicht heißt, dass ich nicht gläubig bin! Aber wieso brauche ich dafür eine von Menschen gemachte Kirche!

Oft werde ich gefragt, warum „wir nicht geheiratet haben“, obwohl wir seit 14 Jahren zusammen leben, zwei Kinder gemacht haben und nicht vorhaben, uns morgen zu trennen. Ich frage dann zurück: Warum habt ihr geheiratet? Wo ihr doch zwei Kinder habt und seit Jahren zusammen lebt? Ein stärkeres Bekenntnis zur Familie kann es doch gar nicht geben – es geht sogar tiefer als nur über die Lippen!

„Ein stärkeres Bekenntnis zur Familie kann es doch gar nicht geben“, als Kinder…

Eben: Kinder sind ein Bekenntnis zur Familie, und zu einer Familie gehört auch eine Ehe, dass die Eltern der Kinder verheiratet sind, wie ich finde!

Also: Warum wir nicht heiraten?

1. Will ich nicht von einem wildfremden Menschen – ob Beamte oder Pfarrer – gesagt bekommen, wie ich eine Partnerschaft zu führen habe, und dann noch mit dem Versprechen: bis zum Lebensende. Es erscheint mir lächerlich, absurd, unrealistisch und sogar freiheitsberaubend. Ich möchte mir selbst aussuchen, wie ich eine Partnerschaft und eine Familie baue. Das habe ich mir auch ein bisschen bei meinen schwulen Freunden abgekuckt.

Schon wieder dieses Propagieren des Gendermainstreaming! Nichts gegen Homosexuelle! Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden! Aber abgucken muß ich mir sicher nichts von widernatürlichen Lebensformen! Und wie kann man sich bei „schwulen Freunden“ abgucken, „wie man eine Familie baut“, dass man Kinder in die Welt setzt? Und das ist keine Diskriminierung sondern Fakt, denn wenn wir alle so wären, würde die Menschheit aussterben! (Was allerdings für unseren Planeten gesünder wäre, vielleicht hätte er dann eine Chance zu überleben, wenn auch nicht für uns, aber dann für eine paradiesische Tierwelt mit eventuell noch naturverbundenen Naturvölkern, aber das ist ein anderes Thema…)

Und der Beamte auf dem Standesamt sagt mir auch nicht, , „wie ich eine Partnerschaft zu führen habe“! Und “bis zum Lebensende“ finde ich weder “lächerlich, absurd, unrealistisch und freiheitsberaubend“, sondern schön! So habe ich mir das immer vorgestellt: Nur einmal heiraten und den „Bund für’s Leben“ schließen! Und seinen Kindern „der Hort in der Brandung“ sein, Vater und Mutter, eine intakte Familie halt…

2. Habe ich, zusammen mit einem anderen Menschen, Kinder bekommen – und Kinder verbinden mehr als Verträge. Es gibt nichts Verbindlicheres, und zwar ein Leben lang, als gemeinsamen Nachwuchs.

Ach ja? Sich trennen (und diese Option will sich die Autorin ja offen halten, denn “bis zum Lebensende“ findet sie ja “lächerlich, absurd, unrealistisch und freiheitsberaubend“), aber dennoch auf ewig verbunden bleiben (“Es gibt nichts Verbindlicheres, und zwar ein Leben lang, als gemeinsamen Nachwuchs.“), aufgrund der gemeinsamen Kinder? Was für ein Widerspruch! Dann aber neue Partner haben, die in dieses Konstrukt ja leider nicht reinpassen, denn sie haben einfach keinen familiären Bezug zu den Kindern aus erster Ehe und erst Recht nicht zum Ex-Partner…

Und das ist das ganz große Problem der modernen „Patchwork-Familien“! Aber da Probleme, ganz besonders innerhalb der Familie oder der „Patchwork-Familie“ ja gewollt sind im Rahmen der neuen Weltordnung, werden derlei Konstrukte natürlich propagiert, was sich dann in neudeutschen Begriffen wie „Lebensabschnittsgefährte“ niederschlägt, ein ähnliches Unwort wie „(un)gleichgeschlechtliches Paar“!

3. Finde ich es ganz besonders verlogen, aus finanziellen Gründen zu heiraten. Wegen eines Ehegatten-Splittings, das Ungleichheiten und Abhängigkeiten in einer Ehe voraussetzt und zementiert.

Erstens setzt das Ehegatten-Splitting weder Ungleichheiten noch Abhängigkeiten in einer Ehe voraus oder zementiert diese! Die Ehegatten können wählen, wer in welche Lohnsteuerklasse geht und damit wie viel netto raus bekommt! Aber alleine schon an der Denke der Autorin merkt man, dass diese nicht „gemeinsam“ sondern „getrennt“ denkt! Da eh alles in einen Pot fließt, ist es völlig egal, wer wie viel netto rausbekommt! Die Summe beider Einkommen ist unter’m Strich dieselbe! Ich jedenfalls habe mich nie diskriminiert oder abhängig gefühlt (jedenfalls nicht innerhalb der Ehe oder durch meinen Mann), weil ich weniger verdiente und deshalb natürlich die Lohnsteuerklasse 5 wählte! Diskriminiert werden Frauen wohl eher durch die Arbeitgeber, die Frauen regelmäßig für die gleiche Arbeit im Schnitt 25% weniger Gehalt zahlen! Aber auch das ist ein anderes Thema…

Aus rein finanziellen Gründen zu heiraten, wäre sicher verlogenAber wer aus den weiter oben genannten Idealen heiratet kann auch guten Gewissens die finanziellen Vorteile, die die Ehe bietet, in Anspruch nehmen!

5. Würde ich mich, statt mich am kleinbürgerlichen Ideal der Ehe zu orientieren, lieber nach Alternativen umschauen. Nicht nur was die Lebensweisen und –formen angeht. Für deren Erkundung ich, ja: noch mal, meinen schwulen Freunden extrem dankbar bin. Denn sie zeigen mir, dass man auch aus Freunden, Freundinnen und deren Kindern eine Wahlfamilie machen kann…

Familie hat aber noch immer etwas mit Blutsverwandschaft zu tun! Und die bindet dennoch am allermeisten, jedenfalls zwischen Eltern und Kindern!

In einem muß ich der Autorin allerdings Recht geben:

Es widerspricht allen familienfördernden Lippenbekenntnissen, dass ein ungleichgeschlechtliches Paar mit doppeltem Einkommen und ohne Kinder per Ehegattensplitting weniger Steuern zahlt.

Und natürlich können und sollen auch Menschen, die andere Lebensformen wählen, gerne finanziell mit verheirateten Paaren gleichgestellt werden, denn es sollte natürlich jedem selbst überlassen sein, wie er leben will, auch wenn ich derlei Lebensformen für mich nicht gutheiße, weil dieses „nicht heiraten wollen“ doch von vornherein impliziert, dass man sich einfach für den Fall der Fälle auch problemlos wieder will trennen können, man dieses Szenario also von vornherein einkalkuliert! Meiner Meinung nach sollte man es dann aber doch lieber gleich bleiben lassen, Kinder in die Welt zu setzen, denn Kinder haben einen Anspruch darauf, sowohl mit dem Vater als auch der Mutter gemeinsam in einem Haushalt aufzuwachsen! Was es für ein Kind bedeutet, wenn plötzlich ein Elternteil auszieht, darüber denken diese verantwortungslosen Menschen leider viel zu wenig nach!

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Wuchererhöhung der Grundsteuer in Overath/NRW

FINANZEN IN OVERATH

Geringerer Anstieg der Grundsteuer

Erstellt 09.12.2014

CDU, SPD und FDP legen gemeinsamen Antrag vor. Die Parteien fürchten durch die Erhöhung der Grundsteuer B im von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Maße eine Gefährdung des Wohn- und Gewerbestandortes Overath. 

Von Stephan Brockmeier Overath.

Die Grundsteuer B wird im kommenden Jahr aller Voraussicht nach weniger stark ansteigen als zunächst von der Stadtverwaltung vorgeschlagen. Einen Tag vor der Ratssitzung (am Mittwoch um 17 Uhr in der Aula des Schulzentrums) legten CDU, SPD und FDP einen gemeinsamen Antrag vor. Danach steigt die Grundsteuer B im Jahr 2015 von bisher 493 auf 850 Punkte statt auf die von der Verwaltung vorgeschlagenen 1029 Punkte. Die Grundsteuer A soll 360 Punkte betragen, die Gewerbesteuer 465 Punkte…

670 Bürgereinwendungen

…Im Zuge der Etatberatungen sind laut Bürgermeister Jörg Weigt bis Montag 670 Bürgereinwendungen gegen den Haushalt 2015 und die darin bislang vorgesehene Erhöhung der Grundsteuer B auf 1029 Punkte eingegangen. Hinzu kommen die rechtlich nicht verbindlichen Unterschriften unter eine Internet-Petition. Diese Petition wurde von 1385 Personen, darunter 1305 aus Overath, unterzeichnet.

http://www.ksta.de/overath/finanzen-in-overath-geringerer-anstieg-der-grundsteuer,15189236,29279266.html

Das war mir schon immer klar (Petitionen – Auch nur eine Volksverdummung?), aber es ist doch schön, wenn es auch mal offiziell in einem Mainstreammedium ausgesprochen wird!

Natürlich ist es rechtlich nicht verbindlich, über den bequemen und schnellen Weg der Petition eine große Anzahl digitaler Unterschriften zusammen zu bekommen! Da soll man doch lieber mühselig von Haustür zu Haustür wandern, denken sich offensichtlich die Macher solcher Gesetze!

Nicht unterschriebene Urteile, Beschlüsse sowie mittlerweile fast alle behördlichen Schreiben sind aber natürlich ohne Unterschrift gültig! Die Verantwortung will natürlich keiner der persönlich haftenden „Staatsdiener“ übernehmen, denn die Staatshaftung wurde ja bereits 1982 aufgehoben, wodurch alle Beamten persönlich für ihre Handlungen verantwortlich sind:

Die Systematik des Staatshaftungsrechts ist bis heute verworren. Zwar hat der westdeutsche Gesetzgeber zu Beginn der 1980er Jahre ein Staatshaftungsgesetzverabschiedet, das am 1. Januar 1982 in Kraft trat; dieses wurde jedoch durch dasBundesverfassungsgericht bereits am 19. Oktober 1982 mangels Gesetzgebungskompetenz des Bundes für verfassungswidrig erklärt.[1]Inzwischen ist das Grundgesetz zwar dementsprechend ergänzt worden, konkrete Bemühungen um eine Neuordnung des Staatshaftungsrechts hat es in den letzten Jahren jedoch nicht gegeben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatshaftungsrecht

Aktuelle Situation[Bearbeiten]

Eine Kodifikation des Staatshaftungsrechts fehlt bis heute. Zwar war 1994 im Rahmen der Verfassungsreform eine konkurrierende Gesetzgebungskompetenz des Bundes für das Staatshaftungsrecht geschaffen worden, doch wurde kein solches Gesetz verabschiedet. Im Jahr 2004 antwortete die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage, dass keine Notwendigkeit für die Schaffung eines Staatshaftungsgesetzes bestehe.[3]

Mit der Amtsübernahme der Regierungsgeschäfte durch die Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel und Guido Westerwelle hat es im Oktober 2009 eine neue Initiative zur Kodifikation gegeben. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, dass das Staatshaftungsrecht kodifiziert und gerecht ausgestaltet werden solle.[4]

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatshaftungsgesetz_(Deutschland)

Das Unterzeichnen von Petitionen kann man sich also getrost sparen! Alles, wie vieles andere auch, nur Augenwischerei!

Die unverschämte Grundsteuererhöhung wird uns natürlich auch mal wieder positiv verkauft, von wegen „Geringerer Anstieg der Grundsteuer“, weil die ursprünglich geplante Erhöhung noch viel größer war! Aber das holt man dann ja im Laufe des Jahres nach…

ERHÖHUNG DER GRUNDSTEUER B

Overath unter den Top drei in Nordrhein-Westfalen

Erstellt 07.01.2015

…Nächste Erhöhung ist in Sicht

Mit der zunächst von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Erhöhung auf 1029 Punkte hätte Overath auch in der Höhe NRW-weit einsam an der Spitze gestanden. Allerdings stellte Bürgermeister Jörg Weigt (SPD) bereits Ende Dezember im Interview mit dieser Zeitung eine weitere Erhöhung der Grundsteuer B in diesem Jahr in Aussicht, ohne sich auf einen Betrag festzulegen…

http://www.rundschau-online.de/rhein-berg/erhoehung-der-grundsteuer-b–overath-unter-den-top-drei-in-nordrhein-westfalen,16064474,29502574.html

Die in Overath mittlerweile allseits bekannte Misswirtschaft der Verantwortlichen in den Rathäusern (überdimensionierter Mensabau, der nicht, wie erwartet von den Schülern genutzt wird, Fehlkalkulation bei der Renovierung des Hallenbades Badino) macht es eben nötig, dass die Bürger tiefer in die Tasche greifen! Irgendjemand muß ja die Unfähigkeit der Verantwortlichen, die dafür aber fürstlich entlohnt werden, und die damit verbundene Verschwendung unserer Steuergelder, auch wenn diese „Ratsherren“ nicht erfolgreich arbeiten, bezahlen!

Oder ist es vielleicht doch „erfolgreich“, wenn auch nicht im Interesse der Bürger, Steuergelder „zu verschwenden“, um einen Grund zu haben, die Bürger noch mehr abzuzocken? Als „Verschwörungstheoretiker“ regelmäßig verunglimpfte Kritiker könnten geneigt sein, es so zu sehen!

4 Antworten auf Wuchererhöhung der Grundsteuer in Overath/NRW oder: Petitionsunterschriften sind rechtlich nicht verbindlich!

  1. Korte Werner sagt:

    Gibt es einen Unterschied zwischen “Volksdienern” und Räubern ? Wenn Räuber/Diebe sich fremdes Eigentum aneignen und erwischt werden, werden sie von “Volksdienern” bestraft. Wenn “Volkdiener” rauben oder stehlen, nennen sie das Steuern oder Gebühren und billigen sich selbst dafür Fantasie-Gehälter und Pensionen zu. Die risikofreie, perfekte Umverteilung vom “Malocher” zu seinen Dienern. So funktioniert die Gleichheit vor dem Gesetz ! “Volksdiener” billigen sich nicht nur regelmäßig Gehaltserhöhungen zu, sondern befördern sich auch noch regelmäßig in “Höhere Gehaltsstufen”, die es in keiner Privatwirtschaft gibt. Sich selbst legalisierter Raub ! In der steuerzahlenden Privatwirtschaft werden seit Jahren die Löhne ständig gedrückt, während sich “unsere Volksdiener” immer fettere Gehälter und Pensionen bewilligen. Die Malocher dulden das ohne Reaktion !

  2. Afra Heinz sagt:

    Die Stadt Overath beraubt uns redlich, fleißig arbeitenden Bürgern um unser Hab und Gut. Wo leben wir eigentlich, dass wir ” das Volk” für die Misswirtschaft der Gemeinde Overath so zur Kasse gebeten werden. Schämt man sich denn gar nicht? Für Prestigobjekte ist immer Geld vorhanden. Sparen, nein, wo kommt man denn da hin. Es ist doch viel einfacher sich von dem redlich, arbeitenden Bürger zu bedienen. Der Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken!!! Man sollte einmal mit dem Besen duch die Gemeindeverwaltung kehren. Wie dumm sind wir Bürger in Deutschland eigentlich, dass wir uns wie eine Weihnachtsganz ausnehmen lassen. Haben wir denn gar keinen STOLZ?

  3. admin sagt:

    Heute ist uns der Bescheid über die Grundbesitzabgaben ins Haus “geflattert”! Sage und schreibe 72% Erhöhung, wie angekündigt!

    Sich dagegen zu wehren ist praktisch unmöglich, denn es geht nur über eine Klage beim Verwaltungsgericht, die natürlich von vornherein verloren ist, denn man klagt ja genau da, wo auch die Verursacher des Übels arbeiten, beim Staat! Genauso, wie man sich über Ärzte bei Ärzten (Ärztekammer) beschwert oder über Anwälte bei Änwälten (Anwaltskammer)! Dazu passt auch, dass Politiker sich selbst die “Diäten” erhöhen…

    Ganz im Gegenteil beschert der verweifelte Versuch über eine von vornherein aussichtslose Klage dem Staat weitere Gelder und den zum System gehörenden Anwälten lukrative Aufträge, sollte man einen mit der Klage beauftragen, was die meisten sicher tun würden!

    Egal, wie man sich windet, es gibt keinen Ausweg aus der in diesem Fall “Grundbesitzabgabenfalle”! Und das ist und bleibt nicht die einzige, die man uns stellt und zukünftig noch stellen wird!

    Es kommt noch ganz dick! Das ist erst der Anfang!

    Ein perfekt ausgeklügeltes System, ohne Ausweg für den gebeutelten Bürger!

    Wie soll man das nennen: Willkür, Unterjochung, Verdummung, Ausbeutung?

    Dass die fürstlich versorgten Verantwortlichen in den Amtsstuben selbst irgendwann Opfer des eigenen Systems werden könnten, können diese sich vermutlich nicht vorstellen. Aber sie wären nicht die ersten aus den eigenen Reihen, die skrupellose Ausbeutersysteme über die Klinge springen lassen!

    Sie schimpfen sich “Volksvertreter”, aber sie dienen nur einem Herrn! Und der schnöde Mammon ist ihr Motor!

    1. Heise sagt:

      Hallo

      Auch ich habe diesen tollen Bescheid über die Grundbesitzabgaben erhalten.
      Obwohl ja schon im Vorfeld darüber beraten und dann doch beschlossen
      wurde, war ich so wütend, dass ich direkt zum Telefonhörer gegriffen habe.
      Und Wunder, die Beamtin wusste schon, was ich wollte.
      Sie kam mir mit den Worten ,,Sie haben sich nicht verlesen und nein,
      es ist auch kein Druckfehler” zuvor.
      Ich sagte dann, ob wir für ,,blöd” erklärt werden sollen?
      Dann die Antwort: “Die Stadt Overath muss doch einen ausgeglichenen Haushalt
      zustande bringen.” Leider ist es wirklich so, dass man dagegen nichts unternehmen
      kann. Und genau das wissen die lieben ,,Volksvertreter “.
      Skrupellos und ohne jedes Ehrgefühl!
      Eine Schande für jeden ehrbaren und rechtschaffenden arbeitenden Bürger!
      Stellt sich doch fast die Frage, bringt ehrliche Arbeit uns heute weiter?
      Bei soviel Vorbild unserer Volksvertreter sind wir doch voll am A……!!!